Neue Medien

Heutzutage werden als Neue Medien meistens Medien bezeichnet, die Daten in digitaler Form übermitteln oder auf Daten in digitaler Form zugreifen, also z. B. E-Mail, World Wide Web, DVD, Blu-ray, CD-ROM usw. Im engeren Sinne sind Dienste gemeint, die über das Internet möglich sind. (https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Medien)

Dietrich Ratzke bezeichnete „alle Verfahren und Mittel (Medien), die mit Hilfe neuer oder erneuerter Technologien neuartige, also in dieser Art bisher nicht gebräuchliche Formen von Informationserfassung und Informationsbearbeitung, Informationsspeicherung, Informationsübermittlung und Informationsabruf ermöglichen“ als Neue Medien. (In. Ratzke, Dietrich (1982): Handbuch der Neuen Medien. Information und Kommunikation, Fernsehen und Hörfunk, Presse und Audiovision heute und morgen. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt)

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(Abbildung „Web 2.0“ unter https://uzeuner.wordpress.com/2013/07/31/landeskunde-und-neue-medien/)

Die Abbildung zeigt auf, inwiefern sich das Web 2.0 aus dem Web 1.0 entwickelt hat und wie sich die Formen von Informationserfassung und Informationsbearbeitung, Informationsspeicherung, Informationsübermittlung und Informationsabruf nun gestalten. Das Internet wird nicht mehr länger lediglich zum Konsumieren genutzt, sondern die User haben nun die Möglichkeit, selbst Beiträge zu leisten, sei es in Bild, Ton oder Text. Im Mittelpunkt steht die Vernetzung und der Austausch und das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten. Auch hervorzuheben ist die Geschwindigkeit, mit der man nun auf Inhalte zugreifen und selbst Beiträge leisten kann.

Das Web 2.0 hat ein erhebliches Potential für das Kulturlernen, sowohl für das Sammeln von Informationen, als auch für die Zusammenarbeit (zeit- und ortsunabhängig) im Netz und die Veröffentlichung von gestalteten Materialien (Texte, Präsentationen, Videos, Bilder und Sprachnachrichten, etc.)

Das führt uns zum Ansatz des konstruktivistischen Lernens, der sehr stark vom traditionellen Lernverständnis abweicht. Die Zusammenarbeit zwischen Lehrer und Lerner gestaltet sich eher als Teamarbeit, Inhalte werden gemeinsam erarbeitet bzw. durch den Lehrer zwar gesteuert, aber generell wird selbstbestimmt gearbeitet. Unter Zuhilfenahme aller Möglichkeiten des Web 2.0 ergibt sich auch eine andere Lernumgebung aber auch neue, notwendige Kompetenzen im Hinblick auf das Filtern von Informationen und das Bewußtmachen von möglichen Gefahren im Umgang mit den medialen Inhalten (Richtigkeit der Informationen, Quellsicherheit, Datenschutz, Jugendschutz, etc.)

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(Abbildung „Lernen 2.0“ unter http://www.dadalos-d.org/web20/images/lernen_20.png)

 

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