Sitzung vom 8. Juli 2016_Reflexion der Arbeit im Seminar

Bei der letzten gemeinsamen Sitzung haben wir ein Resumée der Arbeit im Seminar, der Arbeit mit den Gruppen in Moskau und einen Ausblick auf weitere, noch nicht erwähnte Möglichkeiten der kollaborativen Kommunikation bzw. nützlichen Tools für Lehren und Lernen vorgenommen. Wir haben zwar bereits gemeinsam darüber diskutiert, zur persönlichen Reflexion möchte ich jedoch nochmal auf folgende Fragen eingehen:

Wie schätzen Sie ihre Arbeit am kulturellen Deutungsmuster in Bezug auf die von Ihnen gewählte Kategorie ein? Welche Erkenntnisse haben Sie durch die Arbeit in Ihrer Arbeitsgruppe zu 1968 und den Folgen gewonnen? In wiefern hat Ihnen das zu einer klareren Vorstellung vom Deutungsmuster 68 und seiner Vielfalt verholfen?

Die Zusammenarbeit mit meiner Gruppe hat, wie bereits schon erwähnt, sehr gut funktioniert und auch die Aufgabenteilung war unproblematisch. Im Hinblick auf das Deutungsmuster 68 muss ich sagen, daß ich mich anfangs sehr schwer damit getan habe, da ich mich persönlich nicht damit „identifizieren“ konnte. Nach der Recherche und der Arbeit am Muster jedoch ist mir nun die Bedeutung der damaligen Ereignisse, auch im Hinblick auf die heutige Zeit, bewusst. Wir haben uns auf die kategorialen Muster spezialisiert und die Auswirkungen in den Bereichen Familie, Religion, Schule und Studium bzw. die Rolle der Frau in der Gesellschaft sind unbestreitbar.

Wie charakterisieren Sie ihre Arbeit und ihre eigene Rolle in der Gruppe?

Wir waren innerhalb der Gruppe gleichberechtigt und die Kommunikation war, vor Allem durch die Nutzung von Chatdiensten, unproblematisch und der Austausch rege und interessant. Ich hätte im Vorraus nicht gedacht, dass Kommunikation über diese weite Distanz so ablaufen kann, ich bin deshalb sehr positiv überrascht.

Worin besteht für Sie persönlich der größte Gewinn in der Arbeit im Seminar? Welchen Mehrwert hatte die Zusammenarbeit von Moskau und Dresden?

Durch das Seminar konnte ich meine Fähigkeiten im Bereich des kollaborativen Arbeitens ausbauen und neue Tools kennenlernen. Davon werde ich sicherlich beispielsweise bei der Kommunikation auf Arbeit profitieren. Auch die Zusammenarbeit mit der Moskauer Gruppe und deren Beiträge in den Blogs haben einige wichtige Erkenntnisse herbei geführt und deutlich gemacht, inwiefern eine Auseinandersetzung mit einer bestimmten Thematik abläuft und mit welchen Problemen sich die Moskauer auseinandersetzen mussten. Diese Einblicke waren sehr interessant und lassen nochmal hinterfragen, was ich eigentlich für das universitäre Arbeiten für selbstverständlich gehalten habe, was sich aber in anderen Kulturen/ Ländern ganz anders gestaltet. Das fördert die interkulturelle Kompetenz ebenso, wie es nochmal deutlich macht,  daß eine Reflexion über die eigene und andere Kulturen in allen Bereichen des Lebens zur Verständigung nötig ist.

Welche Probleme hatten Sie im Seminar. Was möchten Sie kritisieren, würden Sie anders machen?

Abgesehen von den technischen Schwierigkeiten, auf die aber niemand persönlich Einfluss hatte, konnte ich keine Probleme feststellen. Die Hilfsmittel waren vorhanden, der Austausch im Seminar und die Gruppenarbeit waren hilfreich und zielführend. Positiv möchte ich nochmal die Praxisnähe hervorheben und die Möglichkeit, die Tools gleich ausprobieren zu können.

 

 

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