Web 2.0 und die Konnektivistische Lerntheorie

Konnektivismus eine vom kanadischen Lerntheoretiker George Siemens entwickelte, Lerntheorie, die sich auf das Lernen im digitalen Zeitalter bezieht. Der Konnektivismus sieht den Menschen nicht als isoliertes, sondern als vernetztes Individuum. So entsteht ein Netzwerk, sowohl zu anderen Menschen als auch zu nicht-menschlichen Quellen. Dieses Netzwerk ist maßgeblich für das Lernen, da der Mensch jederzeit darauf zugreifen kann.

Ansatz des Konnektivismus ist die Vernetzung über Knoten und Verbindungen. Knoten können sowohl die lernende Person selbst sein, als auch andere Personen oder Quellen (z. B. Bücher, Internetseiten oder Grafiken). Lernen ist dann der Prozess, neue Verbindungen zu anderen Knoten anzulegen und somit ein Lernnetzwerk aufzubauen. Dadurch wird im Konnektivismus der Lernansatz des „Wissen wie“ und „Wissen was“ ersetzt durch ein „Wissen wo“ (das Verständnis darüber, wo Wissen zu finden ist, wenn man es braucht). Das Meta-Lernen wird somit genau so wichtig wie das Lernen selbst.(Vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Konnektivismus)

connectivism3

(Abbildung „connectivism“ unter http://elearningblog.quantz-moeller.de/visualisierung-von-lerntheorien/)

 

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